Monitoring/Beobachtung

…Antisemitismus ist mitten im Alltag. Er ist es in Form von Stereotypen, generellen Abwertungen von Jüdinnen und Juden sowie dem Judentum, offenen und subtilen antisemitischen Vorurteilen, oder medialen Bildern. Er kommt im Leben von Menschen als Beleidigung, Beschimpfung in analoger und digitaler Form vor. Er kann einen ganzen Prozess des unerträglichen Ausschlusses aus der Gemeinschaft formieren,… Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland, Ein Studienbericht für den Expertenrat Antisemitismus, Andreas Zick, Andreas Hövermann, Silke Jensen,(Universität Bielefeld), Julia Bernstein(Frankfurt University of Applied Sciences)im April 2017.

Seit 2010 wurden fast 12.000 antisemitische Straftaten von der Polizei erfasst. 2018 waren es bundesweit 1.646 Straftaten, darunter waren 55 Gewalttaten. Experten wiesen darauf hin, dass diese Statistiken Schwächen haben. Polizei und Beratungsstellen kommen meist zu unterschiedlichen Ergebnissen, da die offiziellen Statistiken nur registrierte Fälle beleuchten.
In der folgenden Liste finden sie registrierte Vorfälle von Januar 2019 an, die Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit.

Die Dokumentation der antisemitischen Vorfälle wird das Redaktionsteam regelmäßig bearbeiten, fehlende Informationen dürfen sie uns gerne über info[at]stuttgart-aga.de zukommen lassen, dies bitte mit Angabe der Quelle.
19.03.2022 Braunschweig
Antisemitische Verschwörungsmythen beim Aufmarsch der Neonazi-Kleinstpartei Die Rechte
Quelle: RIAS Bundesverband

17.02.2022
Judenhasser verüben 2021 mehr als 3000 Straftaten – vier Menschen sterben.
Quelle: Der Tagesspiegel

13.02.2022 Nordstemmen
Auf einen Mülleimer an einem Bahnhof in Nordstemmen im Landkreis Celle wurde mit einem Marker eine antisemitische und LGBTIQ-feindliche Beleidigung geschrieben.
Quelle: RIAS Bundesverband

Im Zeitraum vom 20. November 2021 bis zum 8. Januar 2022 wurden dem Bundesverband
RIAS und den regionalen Meldestellen 91 Versammlungen gegen die Corona-Maßnahmen
bekannt, bei denen es zu antisemitischen Äußerungen kam.
Quelle: RIAS Bundesverband

30.11.2021 Nürnberg
Öffentlich aufgestellte Chanukkia mehrfach zerstört
Quelle: inFranken.de

28.11.2021 Weimar
KZ-Gedenkstätte erhält wegen 2G-Regel Hassmails
Quelle: Jüdische Allgemeine

27.11.2021 Stuttgart
„Querdenken“-Redner relativiert Shoa
Quelle: Twitter

27.11.2021 Kehl
Shoa-Relativierung auf Corona-Demonstration dokumentiert
Quelle: Bundesverband RIAS e.V.

26.11.2021 Solingen
Davidstern innerhalb eines interreligiösen Graffitis übermalt
Quelle: Solinger Tageblatt

24.11.2021 München
Mann spuckt mehrfach gegen Synagogentür
Quelle: Abendzeitung München

24.11.2021 München
Lied mit antisemitischen Verschwörungsbezügen auf Demonstration gespielt
Quelle: Endstation Rechts

21.11.2021 Hamburg
Stolperstein entfernt und durch Gehwegplatte ersetzt
Quelle: Hamburger Morgenpost

17.11.2021 München
Antisemitisches Othering auf offener Straße
Quelle: RIAS Bayern

16.11.2021 Berlin
Gedenktafeln für Holocaust-Opfer zerstört
Quelle: Jüdische Allgemeine

15.11.2021 Heidelberg
Päckchen mit antisemitischen Inhalten verschickt
Quelle: Die Rheinpfalz

15.11.2021 Kaufbeuren
Holocaust-relativerendes Schild in Bäckerei entdeckt
Quelle: Allgäu Rechtsaußen

11.11.2021 Berge
Antisemitische Schmierereien im Umfeld einer Schule entdeckt
Quelle: Schweriner Volkszeitung

11.11.2021 Riesa
Gedenktafel für Holocaust-Opfer gestohlen
Quelle: Bundesverband RIAS e.V.

10.11.2021 Berlin
Stolpersteine mit Eiern beworfen
Quelle: Register Charlottenburg-Wilmersdorf

09.11.2021 Lörrach
Synagoge mit Eiern beworfen
Quelle: Jüdische Allgemeine

09.11.2021 Leipzig
Glasplatten an Gedenkort zerstört
Quelle: Kreuzer Online

09.11.2021 Arnstadt
Gedenkveranstaltung durch Impfgegner gestört
Quelle: Volksverpetzer

02.11.2021 Frankfurt am Main
Jüdische Tennisspieler von gegnerischem Trainer mutmaßlich mit dem Messer bedroht
Quelle: WELT

01.11.2021 Berlin
Polizisten missbrauchen Teile des Holocaust-Mahnmals für Liegestütze
Quelle: Jüdische Allgemeine

01.11.2021 Nordhausen
Figur einer Ausstellung über jüdische Sportler zerstört
Quelle: Jüdische Allgemeine

31.10.2021 Spremberg
Antisemitische Schmierereien an Spremberger Gymnasium entdeckt
Quelle: Fachstelle Antisemitismus Brandenburg

30.10.2021 Berlin - Prenzlauer Berg
Shoa-relativierende Slogans in mehreren Straßen entdeckt
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

29.10.2021 Gotha
Bei einer Gedenkveranstaltung an der Gedenkstätte „Alte Synagoge“ in Gotha ruft ein betrunkener Mann verfassungsfeindliche Parolen und zeigt mehrfach den Hitlergruß.
Quelle: MDR

29.10.2021 Berlin-Grunewald
Leiterin und Mitarbeiterin eines jüdischen Kindergartens antisemitisch beleidigt und bedroht
Quelle: Jüdische Allgemeine

29.10.2021 Würzburg
Demonstrierende tragen in der Nähe eines Gedenkortes Shoah-relativierende Symbole
Quelle: RIAS Bayern

28.10.2021 Berlin-Mitte
Reichsbürger-Gruppe äußern sich während Mittagsandacht antisemitisch
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

25.10.2021 Berlin-Spandau
Mann wegen Weigerung, antiisraelische Parole zu rufen, fast zu Tode geprügelt
Quelle: Berliner Zeitung

17.10.2021 München
Antisemitische Schmiererei mit Corona-Bezug entdeckt
Quelle: RIAS Bayern

14.10.2021 Nordhausen
Unbekannte zerstören in Nordhausen eine Figur des deutsch-jüdischen Fußballnationalspielers Julius Hirsch.
Quelle: RIAS Thüringen

13.10.2021 Berlin-Charlottenburg
Person mit Kippa angespuckt
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

10.10.2021 Frankfurt am Main
Mann zeigt nahe des Jüdischen Museums mehrfach den Hitlergruß
Quelle: Journal Frankfurt

08.10.2021 Berlin-Rummelsburg
Ehemaliger Soldat der israelischen Armee mit Pfefferspray attackiert
Quelle: Jüdische Allgemeine

08.10.2021 Stahnsdorf
Holocaustleugner in ehemals jüdischer Grabstätte beigesetzt
Quelle: Jüdische Allgemeine

04.10.2021 Leipzig
Hotelmitarbeiter verweigert Künstler wegen Davidstern-Kette den Check-In
Quelle: Belltower.News

04.10.2021 Berlin Westend
Zahlreiche antisemitische Vorfälle bei Fußballspiel mit israelischer Mannschaft
Quelle: RIAS Berlin

03.10.202 1Münstertal
Zahlreiche antisemitische Schmierereien entdeckt
Quelle: Stuttgarter Nachrichten

30.09.2021 Berlin-Köpenick
Sozialarbeiter von vier Fußballfans antisemitisch beleidigt und angegriffen
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

29.09.2021 Berlin-Schöneberg
Mutter und ihr Kind antisemitisch beleidigt
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

28.09.2021 Berlin-Friedrichshain
Ein betrunkener Neonazi ruft „Heil Hitler!“ und andere rechtsextreme sowie antisemitische Parolen auf einem Spielplatz.
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

20.09.2021 Berlin Neukölln
Ein Mann ruft lauthals rassistische und antisemitische Parolen nahe dem U-Bahnhof Schönleinstraße.
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

20.09.2021 Dessau-Roßlau
Polizistin wegen sympathiebekundenden Briefen an den Halle-Attentäter suspendiert.
Quelle: Tagesschau

18.09.2021 Offenbach
Ein Mann beschimpft vier Menschen antisemitisch und verletzt einen davon leicht durch einen Tritt gegen das Schienbein.
Quelle: ZEIT

18.09.2021 Hamburg
Mann auf Kundgebung gegen Antisemitismus beleidigt und geschlagen
Quelle: Hamburger Morgenpost

18.09.2021 Berlin-Mitte
Antisemitische Parole auf Demonstration von Abtreibungsgegnern
Quelle: Frankfurter Rundschau

17.09.2021 München
Antisemitische Schmiererei in U-Bahnhof entdeckt
Quelle: RIAS Bayern

17.09.2021 Berlin-Wilmersdorf
Antisemitische und verschwörungsideologische Literatur auf Esoterikmesse dokumentiert
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

15.09.2021 Emden
Öffentliche Ausstellung mehrfach antisemitisch beschmiert
Quelle: RIAS Niedersachsen

14.09.2021 Berlin
An der Ecke Hasselwerder Straße/Schnellerstraße wird ein antisemitischer Aufkleber entdeckt.
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

11.09.2021 Bayern
Antisemitische Massenmail an bayerischen Landtagsabgeordneten verschickt
Quelle: RIAS Bayern

11.09.2021 Halle (Saale)
Teilnehmende einer CSD-Demonstration antisemitisch angefeindet und bedroht
Quelle: Offenes Antifaplenum Halle (Facebook)

07.09.2021 Westerstede
In Westerstede verbreitet eine Rednerin in Bezug auf die kommende Bundestagswahl die antisemitische Verschwörungserzählung, Deutschland werde von Juden regiert.
Quelle: RIAS Niedersachsen

06.09.2021 Jena
Spaziergänger im Gespräch mit antisemitischen Stereotypen konfrontiert
Quelle: RIAS Thüringen

05.09.2021 Jena
Antisemitischer Sticker mit Corona-Bezug entdeckt
Quelle: RIAS Thüringen

04.09.2021 Hannover
Relativierung der NS-Verbrechen auf „Corona“-Demonstration
Quelle: RIAS Niedersachsen

01.09.2021 Hamburg
Mann mit Kippa antisemitisch beleidigt und bedroht
Quelle: Hamburger Morgenpost

01.09.2021 München
Shoahrelativierung bei Autokorso von „Querdenkern“
Quelle: RIAS Bayern

01.09.2021 Berlin-Mitte
Unbekannte übergießen am Bahnhof Friedrichstraße das Denkmal zu Erinnerung an Kindertransporte in der NS-Zeit mit einer öligen Flüssigkeit. Das Denkmal…
Quelle: Jüdische Allgemeine

31.08.2021 Berlin-Köpenick
Person wird antisemitisch beleidigt und bedroht
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

30.08.2021 Treuchtlingen
Antisemitischer Sticker in ICE-Toilette entdeckt
Quelle: RIAS Bayern

30.08.2021 Halle (Saale)
Antisemitischer Sticker an Bäckerei-Aushang entdeckt
Quelle: Mitteldeutsche Zeitung

29.08.2021 Berlin-Kreuzberg
Person trägt „Ungeimpft“-Stern in der Öffentlichkeit
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

24.08.2021 München
Öffentliche Installation mit antisemitischen Zetteln beklebt

Eine Installation der Initiative „SCHULTERSCHLUSS“, die an das Inkraftsetzen des Gesetzes zur Befreiung von Nationalsozialismus und Militarismus vor 75 Jahren…
Quelle: RIAS Bayern

22.08.2021 Köln
18-jähriger Jude antisemitisch beleidigt und körperlich angegriffen
Quelle: Jüdische Allgemeine

20.08.2021 Berlin-Friedrichshain
An einer Bushaltestelle in der Berliner Mollstraße wird eine rassistische und antisemitische Schmiererei entdeckt. „Ohne Bargeld gehts nach Auschwitz“.
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

17.08.2021 Weimar
Stolperstein nur einen Tag nach Verlegung entfernt
Quelle: MDR

16.08.2021 München
Antisemitische Schmierereien auf Wahlplakaten entdeckt
Quelle: RIAS Bayern

16.08.2021 Berlin-Mitte
Poster für jüdische Kulturveranstaltung antisemitisch beschmiert
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

16.08.2021 Berlin
Eine Person, die auf der U-Bahn-Linie U2 das Tragen eines Mundnasenschutzes verweigert, verherrlicht den Nationalsozialismus, bezeichnet sich als „Juden“.
Quelle: RIAS Berlin

16.08.2021 Dortmund
Im Stadtteil Dorstfeld, der bundesweit als Hochburg militanter Neonazis berüchtigt ist, entdecken Passanten gezielt mit Farbe beschmierte Stolpersteine.
Quelle: Bundesverband RIAS e.V.

13.08.2021 Berlin
Im Stadtteil Wedding werden auf drei Wahlplakaten antisemitische Schmierereien entdeckt.
Quelle: RIAS Berlin

09.08.2021 Cottbus
Unbekannte beschmieren den Gedenkstein für die frühere Synagoge von Cottbus mit roter Farbe.
Quelle: Jüdische Allgemeine

08.08.2021 Berlin-Niederschöneweide
Ein Mitarbeiter der Gedenkstätte für das ehemalige NS-Zwangsarbeiterlage entdeckt zwei mit rechtsextremen Inhalten beschrifteten Mahntafeln.
Quelle: BZ Berlin

04.08.2021 Barth
Unbekannte übermalen Edelstahltafeln mit den Namen der ehemaligen Häftlinge mit Hakenkreuzen.
Quelle: NDR

04.08.2021 Berlin Neukölln
An der Harzer Straße wird eine antisemitische Parole entdeckt, die auf eine Baustellenabtrennung gesprüht wurde.
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

04.08.2021 Bremen
Eine Frau entdeckt Schmierereien auf Stolpersteinen in der Reeder-Bischoff-Straße. Neben einem Schriftzug hinterlassen die Täter ein Hakenkreuz.…
Quelle: Polizei Bremen

02.08.2021 Berlin-Mitte
Ein 54-jähriger Radfahrer beleidigt in der Straße Unter den Linden Polizeibeamte antisemitisch und rassistisch, als diese ihn wegen verschiedenen Verkehrsvergehen…
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

01.08.2021 Berlin-Mitte
Bierflasche gegen Synagoge geworfen
Quelle: Jüdische Allgemeine

01.08.2021 Gedenkstätte Haus der Wannseekonferenz
Shoah-relativierender Eintrag in Gedenkstätten-Gästebuch
Quelle: Berliner Zeitung

01.08.2021 Berlin-Charlottenburg
Antisemitische Pöbeleien im Kontext verbotener „Querdenken“-Demonstrationen
Quelle: Register zur Erfassung rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle in Berlin

26.07.2021 Oldenburg
Unbekannte beschmieren Vorder- und Rückseite einer Gedenkwand für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Oldenburg mit antisemitischen Parolen.
Quelle

25.07.2021 Berlin Neukölln
Antisemitische Parolen am Rande einer Demonstration gegen Antisemitismus
Quelle

24.07.2021 Magdeburg
Informationsbanner zum Neubau einer Synagoge mutwillig beschädigt
Quelle

24.07.2021 Berlin Neukölln
Antisemitische Parolen auf „International Queer Pride“-Demonstration dokumentiert
Quelle

23.07.2021 München
Auf einer „Demonstration gegen das israelische Apartheidsregime“ dokumentiert RIAS Bayern zahlreiche antiisraelische und antisemitische Äußerungen. Beispielsweise wird Israel als „völkermordender…
Quelle

17.07.2021 Berlin-Pankow
In der Dunckerstraße werden Gäste eines Restaurants wiederholt von einem Mann antisemitisch beleidigt und belästigt. Der Inhaber fordert den Mann…
Quelle

14.07.2021 Chemnitz
Grabsteine auf jüdischem Friedhof geschändet
Quelle

14.07.2021
„Tagesschau.de“ berichtet von antisemitischen Äußerungen des Mikrobiologen Sucharit Bhakdi. Auf einer Website, die sich kritisch gegenüber den Maßnahmen gegen die…
Quelle

13.07.2021 Mannheim
Plexiglasscheibe an Synagoge beschädigt
Quelle

09.07.2021 Berlin Neukölln
Berliner Gastwirt antisemitisch beleidigt
Quelle

08.07.2021 Weimar
Jugendlicher äußert antisemitischen Kommentar
]Quelle

07.07.2021 Berlin-Rudow
Antisemitische Schmiererei mit Todesdrohung entdeckt
Quelle

05.07.2021 Köln
Fahrradfahrer aus antisemitischen Motiven körperlich angegriffen
Quelle

02.07.2021 Wemmetsweiler
Antisemitische Schmierereien an Hauswand entdeckt
Quelle

02.07.2021 München
Fußball-Fans antisemitisch beleidigt
Quelle

01.07.2021 Dortmund
Stolperstein mit Farbe beschmiert
Quelle

01.07.2021 Berlin-Schöneberg
Antisemitische Schmiererei in U-Bahnhof entdeckt
Quelle

01.07.2021 Berlin Westend
Antisemitische E-Mail an Schule
Quelle

30.06.2021 Frankfurt am Main
Hakenkreuz-Schmiererei auf jüdischem Friedhof entdeckt
Quelle

25.06.2021 Berlin-Kreuzberg
Stolperstein für Carl Jachmann in der Großbeerenstraße wird stark beschädigt vorgefunden.
Quelle

20.06.2021 Frankfurt am Main
Schilder in der Nähe von jüdischem Friedhof mit Hakenkreuzen beschmiert
Quelle

17.06.2021 Nürnberg
Shoa-relativierender Sticker entdeckt
Quelle

16.06.2021 Berlin-Friedrichshain
Gemälde an der „EastSideGallery“ antisemitisch beschmiert
Quelle

16.06.2021 Berlin-Pankow
Mann antisemitisch beleidigt und angegriffen
Quelle

16.06.2021 Berlin
Fahrgast äußert antisemitische Parolen und droht mit Gewalt
Quelle

14.06.2021 Berlin-Wilmersdorf
Mann durch antisemitische Pöbelei aufgefallen
Quelle

13.06.2021 Frankfurt am Main
Toraschrein mit Hakenkreuz beschmiert
Quelle

13.06.2021 Fürth
Antisemitische Parole auf Brückenhandlauf entdeckt
Quelle

12.06.2021 Berlin-Friedrichshain
Jüdischer Israeli in Pizzeria antisemitisch beschimpft und bedroht
Quelle

12.06.2021 Scheßlitz
Antisemitische Verschwörungsnarrative auf Demonstration geäußert
Quelle

09.06.2021 München
Antisemitische Äußerungen auf antiisraelischer Demonstration. Etwa 180 Personen versammeln sich unter dem Motto „Solidarität mit Palästina und den protestierenden Aktivisten in Kolumbien“ zu einer Demonstration…
Quelle

07.06.2021 Berlin-Schöneberg
Eine antisemitische Schmiererei „Judenlüge Corona! Wehrt Euch!“ wird im Hof der Prinz-Georg-Straße Ecke Ebertstraße angebracht.
Quelle

05.06.2021 Ulm
Ein Unbekannter zündet in Ulm einen Brandsatz an einer Synagoge.
Quelle

04.05.2021 Oberstdorf
Am 4. Mai entdeckte ein Mann an einem Gebäude am Oberstdorfer Bahnhof (Schwaben) die Parole "Scheiß Juden".
Quelle

25.04.2021 Bochum
Unbekannter schießt mit Metallkugeln auf Planetarium und Synagoge
Quelle

16.04.2021 Bad Homburg
Verschwörungsideologischer Stein an Denkmal ausgelegt
Quelle

10.04.21 Wilhelmsburg/Harburg
Jugendliche bespucken und beleidigen einen Mann jüdischen Glaubens antisemitisch.
Quelle

09.04.2021 Raum Flensburg
Antisemitische Vernichtungsfantasien im Supermarkt
Quelle

04.04.2021 Stuttgart
Antisemitischer Akt am Taro-Platz
Quelle

13.03.2021 Potsdam
Antisemitische Bildsprache auf Versammlung gegen staatliche Corona-Maßnahmen
Quelle

24.02.2021 Hamburg, Rotherbaum
Antisemitisches Othering in einer Postfiliale
Quelle

23.01.2021 Haltern am See
Antisemitische Schmiererei im öffentlichen Raum
Quelle

19.02.2021 Templin
Gezielte Sachbeschädigung an Gedenkort zum jüdischen Leben in Prenzlau.
Quelle

12.01.2021 Aldenhoven
Gezielte Sachbeschädigung eines Gedenkzeichens
Quelle

11.01.2021 Rhein-Erft-Kreis
Antisemitische Propaganda im Wohnumfeld
Quelle

06.01.2021 Dresden – 06.01.2021
„Jude“ als Schimpfwort am Arbeitsplatz
Quelle

03.01.2021 Nürnberg
Schoahrelativierung, Geschichtsrevisionismus auf einer "Coronademo"...
Quelle

05.12.2020 Göttingen
Schoa relativierende Aussage im ICE
Quelle

20.11.2020 Essen
Gegen 12:30 Uhr warf ein unbekannter Täter eine große Steinplatte auf ein Fenster der Jüdischen Kultus-Gemeinde Essen.
Quelle

18.11.2020 Siegen
Wiederholt Stolpersteins mit rechtsextremen Sticker überklebt
Quelle

14.11.2020 Karlsruhe
Eine Elfjährige vergleicht in einer Rede, die sie auf einer „Querdenken“-Demonstration in Karlsruhe vorliest, ihren Geburtstag unter Covid-19-bedingten Einschränkung mit dem Schicksal von Anne Frank.
Quelle

12.10.2020 Berlin Online
Antisemitische und sexistische Beleidigungen gegen Nebenklägerin im Halle-Prozess Eine der Nebenklägerinnen im Prozess gegen den Attentäter von Halle erhielt antisemitische und misogyne Direktnachrichten auf einer Social-Media-Plattform.
Quelle

31.10.2020 Neuss
Bei der Israelflagge am Balkon eines Neussers wurde der untere Teil abgerissen. Es war nicht das erste Mal, dass eine seiner Fahnen mit jüdischer Symbolik beschädigt wurde.
Quelle

03.10.2020 Wetzlar
Teile der im Wetzlar Stadtpark gezeigten Wanderausstellung „Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach“ wurden beschädigt.
Quelle

16.10.2020 Kiel
Stolpersteine erneut beschädigt.
Quelle

12.10.2020 Brandenburg an der Havel
Schoa-Relativierungen bei "Querdenker"-Versammlung gegen Corona-Maßnahmen.
Quelle

04.10.2020 Hamburg
Am Sonntagnachmittag, am zweiten Tag des Laubhüttenfests Sukkot, verübte ein 29-jähriger Mann einen antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten vor der Hamburger Synagoge Hohe Weide.
Quelle

27.09.2020 Siegen
Störung einer Stadtführung durch antisemitische Äußerungen
Quelle

27.09.2020 Berlin
Die Mesusa am Außeneingang zur Synagoge in Berlin-Charlottenburg wurde gezielt beschädigt. Jemand hat die Kapsel geöffnet, auf beide Seiten der darin befindlichen Schriftrolle ein Hakenkreuz geschmiert und die Rolle und Kapsel wieder an den Türrahmen angebracht.
Quelle

27.09.2020 Siegen
Störung einer Stadtführung durch antisemitische Äußerungen.
Quelle

18.09.2020 Berlin
Am Wochenende vom 28. bis 30. August 2020 fanden in Berlin eine Reihe von rechtsoffenen Versammlungen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie statt. Auf sieben Versammlungen dokumentierte RIAS Berlin zahlreiche antisemitische Vorkommnisse.
Quelle

06.07.2020 Nürnberg
Am ersten Juliwochenende wurde der hebräische Schriftzug „Lo tirzach“ (Du sollst nicht morden / Du sollst nicht töten) im Bogen des Eingangsportals zur "Straße der Menschenrechte" mit einer dünnen roten Farbe beschmiert. Beim Abwaschen der Farbe stellte sich heraus, dass es sich dabei wahrscheinlich um Tierblut handelte.
Quelle

01.07.2020 Potsdam
Auf dem Bassinplatz wurde ein Graffiti mit israelbezogenen antisemitischen Inhalt entdeckt. Unbekannte brachten den Spruch "Israel is a Nazi" auf eine legale Graffitiwand und rückten den jüdischen Staat damit in die Nähe des Nationalsozialismus.

21.06.2020 Henningsdorf
Rund um den Havelplatz wurden Kreideschmierereien mit antisemitischen und verschwörungsideologischen Inhalten entdeckt. Bei den Schmierereien handelt es sich um Stichworte und Namen mit denen Verschwörungserzählungen assoziiert werden, teils sind sie als Slogans formuliert. Sie beziehen sich auf den Softwareentwickler Bill Gates, den jüdischen Philanthropen George Soros, Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, den in rechtsextremen Milieus gängigen antisemitischen und rassistischen 'Hooton'- und 'Kalergi'-Plan von der sog. 'Umvolkung' und die 'QAnon' Verschwörungsideologie.
Quelle

03.06.2020 Augsburg
Ein Augsburger entdeckt auf seinem Arbeitsweg auf einem Stromkasten die Schmiererei "Zionisten ins Gulag!". Daneben waren Hammer & Sichel abgebildet. In der Nähe dieser Schmiererei befindet sich der jüdische Friedhof Augsburgs.

01.06.2020 München
Eine wüst antisemitische E-Mail erhält der Verband der Jüdischer Studenten in Bayern. Darin werden Juden als pädophile Massenmörder bezeichnet und behauptet, "die Juden" hätten über eine Milliarde Menschen umgebracht.
Quelle

20.05.2020 München
Maccabi-Trainer wurde von einem Impfgegner und Coronaleugner antisemitisch beleidigt.
Quelle

16.05.2020 Halle
Ein Hauptredner einer Kundgebung gegen Corona-Maßnahmen in Halle (Saale) trug ein T-Shirt mit dem Bild von Anne Frank, außerdem markierte er einen Gegendemonstranten als „jüdisch“ und beleidigte ihn in einem Video von der Versammlung.
Quelle

08.05.2020 Bad Belzig
Unbekannte verklebten am Busbahnhof und in der Innenstadt mehrere antisemitische Plakate mit Bezug auf die Corona-Pandemie.
Quelle

06.05.2020 Bundesweit
Antisemitischer Brief mit Verschwörungsmythen zu Covid-19. Zivilgesellschaftlich Engagierte aus mehreren Bundesländern erhalten Brief mit Schoa-leugnenden Inhalten und Verschwörungsmythen zur Covid-19 Pandemie.
Quelle

06.05.2020 Berlin
In Friedrichshain wurden fünf verschiedene Plakate entdeckt, auf denen die Corona-Maßnahmen mit der antisemitischen Politik im Nationalsozialismus verglichen werden. Die Plakate waren auf eine Werbung von DIE PARTEI aufgeklebt.
Quelle

06.05.2020 Berlin
Gauland provoziert mit Aussagen zum 8. Mai
Quelle

01.05.2020 Nürnberg
Ein Nürnberger Amateurrapper versendete an das Instagram-Profil eines als solchen erkennbaren Juden antisemitische Direktnachrichten. Darin heißt es unter anderem, er werde mit der Mutter des Betroffenen "einen Holocaust machen".
Quelle

08.04.2020 Augsburg
In der Augsburger Innenstadt tauchen Flugblätter auf, die die Coronakrise nutzen, um antisemitische und rassistische Verschwörungserzählungen zu verbreiten. Die Flugblätter wurden in Briefkästen gesteckt und auf Straßenlaternen geklebt.
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23.03.2020 Bamberg
Eine jüdische Bambergerin entdeckte am 23. März ein großes, handbeschriebenes Pappschild am sogenannten Gabelmann-Brunnen in der Bamberger Altstadt mit dem Text:
Merkelverus: / heisst Migration / Coronaverus heisst Demokratie / Coronaverus heisst Judenkapitalismus / heisst Krigsverus außen Deutschland / heisst giftige Industrie verus / heisst Landverrat Partein verus / heisst Schwuls Coronaverus / heisst Drogen, Alkohol verus / heisst Gottlos verus / erlich wir Brauchen / Putsch oder Revolution
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19.02 2020 Hanau
Bei einem rassistischen Terroranschlag in Hanau werden zehn Menschen ermordet.
Weitere Infos

27.01.2020 Berlin, Forst, Neustrelitz, Hannover, Essen, Prina, Sondershausen
siehe auch

Berlin
*Die Titelseite der Zeitung „Der Tagesspiegel“, auf welcher Porträts von Schoa-Überlebenden abgedruckt waren, wurde in mehrere Teile zerrissen und in einer abschließbaren Werbevitrine am U-Bahnhof Frankfurter Allee „ausgestellt“.
*Die an einem Stolperstein in der Almstadtstraße abgelegten Blumen sowie eine Kerze wurden nach sehr kurzer Zeit entfernt.
*Am Kaiser-Wilhelm-Platz wurde der an das Vernichtungslager Trostenez erinnernde Schriftzug des Mahnmals „Orte des Schreckens“ beschmiert.

Forst (Lausitz)
*In der Nacht wurde das Denkmal am Platz des Friedens, an dem am 27. Januar eine Kranzniederlegung stattfand, mit weißer Farbe beschmiert.

Neustrelitz
*Wenige Stunden nach einer Gedenkveranstaltung wurde das Mahnmal für die Opfer des Faschismus in der Marienstraße beschmiert.

Hannover
*Auf die Gedenktafel zur Erinnerung an das Außenlager des KZ Neuengamme in Hannover-Ahlem wurde ein etwa fünf mal fünf Zentimeter großes Hakenkreuz gekratzt.

Essen
*An einem Plakat der Ausstellung „Survivors. Faces of Life after the Holocaust“ im Bahnhof Essen-West wurde ein Hakenkreuz geschmiert.

Pirna
*Am Rande der Gedenkveranstaltung am Denkmal in der Grohmannstraße zeigte eine junge Frau den Hitlergruß.

Sondershausen
*Am Mittag brachte ein Mann an der Gedenktafel für die 1938 geschändete und 1945 niedergebrannte Synagoge in der Bebrastraße einen Aufkleber mit antisemitischen Äußerungen an. Am nächsten Tag wurde ein weiterer Sticker am Schlossmuseum entdeckt.

19.01.2020 Berlin
Antisemitismus im Kanzleramt? Fahrer von Kollegen aufs Übelste beleidigt
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17.01.2020 ONLINE
Virtueller Judenstern
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15.12.2019 Berlin
Israels Botschafter nimmt Heusgen in Schutz
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13.12.2019 München
Münchner Kulturzentrum sagt Auftritt von Rapper Kollegah ab Dem Rapper werden antisemitische Parolen vorgeworfen. Es ist nicht die erste Konzertabsage.
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13.12.2019 New York City
Deutschlands UN-Botschafter steht wegen Abstimmungsverhaltens in der UN massiv in der Kritik.
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20.11.2019 München
Fenster in jüdischem Restaurant eingeschlagen.
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09.11.2019 Bundesweit
25 Antisemitische Vorfälle rund um den 9. November
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28.10.2019 Berlin
70-jähriger bei erneutem antisemitischen Angriff verletzt
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15.10.2019 Denzlingen
Unbekannte schmieren „Juden töten ist geil – danke an Halle 2019“ auf die Rückwand der Treppe zur Unterführung am Bahnhof.
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15.10.2019 Berlin
Auf eine der Stelen des Denkmals für die ermordeten Juden Europa wurde mit roter Schrift „Free Stepi“ geschmiert. Der Zeitpunkt und der Inhalt der Schmiererei legen nahe, dass es sich um eine Solidarisierung mit dem Attentäter Stephan B. handelt.
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15.10.2019 Berlin
Eine jüdische Institution erhält eine E-Mail, in der der Verfasser auf Halle Bezug nahm, um gleich daraufhin Jüdinnen_Juden die Verantwortung für Antisemitismus zuzumessen. Zudem schrieb der Verfasser: „Ich bin Rentner und habe Angst vor Juden.“
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10.10.2019 Halle
Der stadtbekannte rechte Aktivist, Sven L., stört bewusst ein angekündigtes stilles Gedenken, indem er gezielt am gleichen Ort eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn eine Kundgebung anmeldete. Er stellte sich auf einen kleinen Transporter und schrie in ein Mikrofon. L. verkauft im Internet unter anderem Sticker, um Stolpersteine für NS-Opfer zu überkleben, und Motive eines Davidsterns, der mit „AfD-Sympathisant“ oder „Dieselfahrer“ überschrieben ist.
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09. Oktober 2019 Halle
Anschlag auf Synagoge und Jüdischen Friedhof
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07. Oktober 2019 Berlin
Messerattacke an Neuer Synagoge in Berlin
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30. September 2019 Stuttgart
Hakenkreuz und Fuck Juden Schmierereien im Treppenhaus eines Wohnhauses in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung.

17. August 2019 Berlin
Kundgebung gegen möglichen Rudolf-Heß-Marsch. Zu Beginn stört ein Mann die Veranstaltung durch Zwischenrufe, in denen er Juden als “die größten Verbrecher in der Geschichte” bezeichnet.
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02. August 2019 Hamburg
Vorwürfe gegen „Spiegel Geschichte"
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01. August 2019 Berlin
Israelfeindschaft und Antisemitismus zur Pride Week 2019 in Berlin.
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31. Juli 2019 Berlin
Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin bespuckt.
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28. Juli 2019 Potsdam
Antisemitischer Angriff auf 25-Jährigen, der eine Kippa mit Davidstern trug.
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13. Juli 2019 Freiburg
Antisemitische Bedrohung vor Freiburger Synagoge
Video

12. Juli 2019 Hamburg
„Gegenteil von seriösem Journalismus“ Heftige Kritik am „Spiegel“
wegen Antisemitismus
Spiegelartikel

05. Juli 2019 Baden-Württemberg
Seit April 2018 wurden in Baden-Württemberg von öffentlichen Schulen 27 Vorfälle die antisemitisch begründet waren an die Aufsichtsbehörden gemeldet.
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01. Juli 2019 Berlin
Auf der Stadtautobahn wurde ein als Jude erkennbarer Autofahrer angespuckt, antisemitisch beschimpft und anschließend ausgebremst.
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26. Juni 2019 Horb
In der Gerichtsverhandlung über einen Raubmord vom November 2018, gab ein Zeuge an, dass die Täter im Zuge der Planung ihres Raubes die Tat antisemitisch legitimiert hätten.
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21. Juni 2019 Hamburg
Beim Verlassen des Hamburger Rathauses sind ein hoher jüdischer Geistlicher sowie ein Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde Hamburg von einem Mann angegriffen, übelst beschimpft und bespuckt worden.
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19. Juni 2019 Berlin
Ein Amerikaner ist im Stadtteil Steglitz von drei Männern nach seiner Religion gefragt worden. Nachdem er sich als Jude zu erkennen gab, wurde er von den Männern geschlagen.
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15. Juni 2019 Berlin
In der Nacht von Sonntag auf Montag hat ein Unbekannter in Prenzlauer Berg einen jungen Mann, der eine Kippa trug, antisemitisch beleidigt und anschließend bespuckt.
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02. Mai 2019 Bonn
An mindestens sechs Stellen wurde an der Bonner Rheinpromenade mithilfe von Graffitischablonen („Stencils“) Werbung für die Webseite eines englischen Verlags angebracht, welcher geschichtsrevisionistische Videos sowie Bücher bekannter Schoa-Leugner vertreibt.
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27. April 2019 Berlin
"Ein Unbekannter hat in Berlin-Charlottenburg einen 31-Jährigen mit Kippa antisemitisch beschimpft und bedroht, wie die Polizei am Samstag mitteilte. (...) Der Unbekannte beschimpfte und bedrohte den Israeli, stieg dann mit einem weiteren Mann in ein Taxi und fuhr weg."
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14. April 2019 Oberhausen
"Die Jüdische Gemeinde ärgert sich über zwei Aufkleber, die Unbekannte in direkter Nähe der Gemeinderäume am Friedensplatz angebracht haben. Auf den Stickern prangte die Forderung, die bekannte Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck zu rehabilitieren. Der Inhalt ist somit eindeutig als antisemitisch einzustufen."
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12. April 2019 Berlin
"Ein Mann soll sich gestern Nachmittag in Mitte wiederholt antisemitisch geäußert haben. Kurz vor 16 Uhr lief ein 20-Jähriger den Bahnsteig des U-Bahnhofes Alexanderplatz, Linie U5, entlang und soll dabei lautstark antisemitische Äußerungen, begleitet von islamischen Gebetsrufen von sich gegeben haben. Zwei Zeugen hielten den Mann fest und alarmierten die Polizei. Die Einsatzkräfte brachten den 20-Jährigen in ein Gewahrsam, wo er nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt ermittelt.
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10. April 2019 Michelstadt
"Mit einem spiegelverkehrten Hakenkreuz haben Unbekannte eine Wand der Michelstädter Synagoge in der Mauerstraße beschmiert. Polizeibeamte hatten das Nazi-Symbole gegen 1 Uhr in der Nacht zum Mittwoch entdeckt."
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08. April 2019 Berlin
"Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die Ermittlungen zu einer antisemitischen Beleidigung gestern Nachmittag in Prenzlauer Berg. Ersten Ermittlungen zufolge sollen die Rettungskräfte gegen 15 Uhr zu einem 56-Jährigen wegen einer Kopfplatzwunde in die Paul-Grasse-Straße alarmiert worden sein. Dort eingetroffen, wollte sich der Mann nicht behandeln
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08. April 2019 Berlin
"In Charlottenburg wurde gestern Abend ein Kneipenwirt nach einer Beleidigung und Zeigen des sogenannten Hitlergrußes vorläufig festgenommen. Zeugenaussagen zufolge soll der 54-Jährige gegen 20.40 Uhr in dem Lokal in der Zillestraße mit zwei Gästen, beide 56 Jahre alt, in Streit geraten sein und sie fremdenfeindlich und antisemitisch beleidigt haben. Anschließend soll er seinen rechten Arm zu dem verbotenen Gruß gehoben und einen Gast bespuckt
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08. April 2019 Dortmund
"Auf dem Weg zum Amsterdamer Flughafen zeigte die Gruppe beim Einsteigen in einen Fernbus der Firma Flixbus ihre Fahrkarten. „Als die Busfahrer unsere israelischen Pässe sahen, wurden sie sofort aggressiv und haben uns erniedrigt“, erzählt Reiseleiter Itamar Eli WELT. Kurz darauf habe ein Busfahrer den Israelis verboten, Essen mit auf die Fahrt zu nehmen. Und zwar im Gegensatz zu allen anderen Fahrgästen, von denen viele Speisen mitgenommen.
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07. April 2019 Gelsenkirchen
"(...) Während derlei Beschimpfungen in einem Fußballstadion noch unter "normal" zu verbuchen sind, wird es im Folgenden einfach nur noch ekelerregend." Schafft die Scheiße ab, sonst werdet ihr alle vergast. Juden! Stecht sie alle ab. Bringt sie alle um!" Der Tiefpunkt einer Tirade, die hoffentlich auch juristisch Konsequenzen haben wird."
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09. März 2019 Berlin
"Ein Twitter-User, der sich als Union-Fan ausgibt, veröffentlichte nach der Roten Karte gegen den Israeli Almog Cohen (30) seinen widerlichen Judenhass. Der User, der sich hinter dem Pseudonym @evermore83 versteckt, nennt Cohen in seinen Tweet „Scheiss Judenvieh“, schreibt, „Ab in die Kammer mit Dir“ und endet mit U.N.V.E.U. (Und Niemals Vergessen Eisern Union)."
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07. März 2019 Bamberg
"Nach einem Angriff mit ätzender Flüssigkeit auf eine 65-Jährige in Bamberg hat die Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus (ZET) die Ermittlungen übernommen. Ein antisemitischer Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden, erklärte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft München, bei der die Zentralstelle angesiedelt ist. Er betonte aber, dass der Fall noch völlig offen sei."
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04. März 2019 Chemnitz
"In Chemnitz sind nahe der Synagoge zwei Straßenschilder abgerissen und eines verbogen worden. Der Namensgeber der Straße, Hugo Fuchs, war über 30 Jahre Rabbiner der Jüdischen Gemeinde."
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25. Februar 2019 Bonn
"Antisemitische Schmierereien sowie radikale Propaganda zu unterschiedlichen politischen Themen wurden am Wochenende auf den Asphalt des Rheindeichs in Schwarzrheindorf gesprüht. Ulrich Meier von der Brotfabrik hatte die Schmierereien am Sonntagmorgen entdeckt und das Ordnungsamt informiert."
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26. Februar 2019 Schlüchtern
"Was zunächst wie ein Versehen wirkte, beschäftigt jetzt den Staatsschutz. Vor einer Polizeistation in Schlüchtern waren am Holocaust-Gedenktag die Bundes- und die Landesflagge auf dem Kopf stehend gehisst worden."
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18. Februar 2019 Blumenthal
"Unbekannte haben am Wochenende in Blumenthal eine Haustür, ein Garagentor, einen Briefkasten und ein Autokennzeichen mit Hakenkreuzen beschmiert. (...) Eine Anwohnerin hörte in der Nacht zu Freitag eine männliche, lallende Stimme, die „komm raus, komm raus, oder ich steche Dich ab, Jude, Jude“, rief."
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14. Februar 2019 Berlin
"In der Nacht zum 11. Februar 2019 wurde das Plakat das zu der Buchlesung mit der jüdischen Schriftstellerin und Bloggerin Juna Grossmann einlädt zerstört. Es geht in der Lesung um die Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Antisemitismus in Berlin."
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13. Februar 2019 Strasburg
"Nach der gewaltsamen Beschädigung sogenannter Stolpersteine in Strasburg (Vorpommern-Greifswald) fahndet der Staatsschutz weiter nach Tätern. Die Suche sei bisher ohne Erfolg geblieben, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch in Neubrandenburg sagte. Am Vortag war bekannt geworden, dass Unbekannte erneut Gedenk-Pflastersteine in der Stadt geschändet hatten."
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08. Februar 2019 Frankfurt/Main
"Zu einem krassen, höchstwahrscheinlich antisemitisch motivierten Angriff ist es nach Polizeiangaben am Donnerstagvormittag in Schwanheim gekommen. Wie die Polizei mitteilt, waren neun Schüler einer Schulklasse, einer davon jüdischen Glaubens, mit der Trambahnlinie 12 in Richtung Schwanheim unterwegs zu einer Beerdigung."
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01.Februar 2019 Berlin
„Vom Balkon herunter pöbelte in der vergangenen Nacht ein Mann in Tegel. Ersten Erkenntnissen zufolge stand der Mann gegen 23.15 Uhr auf dem Balkon seiner Wohnung an der Schlieperstraße. Auf der Straße vor dem Haus hielten sich drei Männer im Alter von 21, 22 und 24 Jahren auf, welche er vom Balkon herunter fremdenfeindlich und antisemitisch beleidigt haben soll. Alarmierte Einsatzkräfte suchten daraufhin die Wohnung des Mannes auf, welcher auch die Beamtinnen und Beamten sogleich beleidigt und bedroht haben soll. Gemeinsam brachten sie den 34-Jährigen zu Boden und fesselten ihn. Als er sich wieder beruhigt hatte und die Identitätsfeststellung abgeschlossen war, wurde er in seiner Wohnung auch wieder entlassen. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung, des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Beleidigung führt der Polizeiliche Staatsschutz.“
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26. Januar 2019 Berlin
"Unbekannte beschädigten die „Stele Karl Wolffsohn“ in Gesundbrunnen. Ein Zeuge stellte das beschädigte Glas der Gedenktafel gestern Mittag gegen 13 Uhr in der Behmstraße fest und benachrichtigte die Polizei. Es wurden Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen."
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25. Januar 2019 Lange
"Auf Bahnsteig 1 beleidigte ein 26-jähriger Mann aus Langen einen etwa 80 Jahre alten Juden und benutzte nach Angaben des 48-Jährigen das Wort Jude als Schimpfwort. (...) Er ist entsetzt über die fehlende Zivilcourage der Langener. „Dass niemand etwas sagt oder einschreitet, macht mich fassungslos. Es gab 15, 20 Menschen, die haben weggesehen"."
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13. Januar 2019 Berlin
„Von einem Unbekannten wurde ein Mann gestern Abend in Nikolassee antisemitisch beleidigt. Kurz nach 20 Uhr befand sich der 19-Jährige am S-Bahnhof Nikolassee, als der Unbekannte ihn in hebräischer Sprache beleidigte und anschließend einen Stein nach ihm geworfen und verfehlt haben soll. Der junge Mann jüdischen Glaubens trug zum Tatzeitpunkt eine Kippa. Vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich der Tatverdächtige unerkannt. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung und der antisemitischen Beleidigung.“
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10. Januar 2019 Berlin
„Weil ein Mann in der vergangenen Nacht seinen Nachbarn in Friedrichsfelde antisemitisch beleidigt haben soll, führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die weiteren Ermittlungen zu dem Sachverhalt. Gegen 22.15 Uhr soll der 54-Jährige seinen 38-jährigen Nachbarn bei einem Streit in einem Wohnhaus in der Baikalstraße antisemitisch beleidigt haben. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die hinzugerufenen Polizisten soll der Mann wiederholt antisemitische Beschimpfungen von sich gegeben haben. Anschließend soll er sich in seine Wohnung zurückgezogen haben. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Beleidigung verantworten.“
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