Veranstaltungen

Auf Grund der aktuellen Situation können wir keine verbindlichen Aussagen bzgl. Ort und Art der hier gelisteten Veranstaltungen machen.
Bitte informieren Sie sich selbstständig und zeitnah auf den Webseiten der Veranstalter.
10.10.2022 18:00 Uhr

Filmvorführung: "Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude"

Ort:
Atelier am Bollwerk, Stuttgart
Sonstiges:
Die DIG Region Stuttgart e.V. zeigt mit Unterstützung des Beauftragten des Landtags gegen Antisemitismus den Film „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude” im Beisein von Arye Sharuz Shalicar und Dr. Michael Blume mit anschließender Diskussion.

Ein nasser Hund ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2021 von Damir Lukačević, der seit dem 9. September 2021 bundesweit in den deutschen Kinos läuft. Der Film basiert lose auf der Geschichte des deutsch-israelischen Autors Arye Sharuz Shalicar und seiner Autobiographie „Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude“. Erzählt wird die Geschichte eines iranischstämmigen jüdischen Jugendlichen, dessen Familie in den Berliner Bezirk Wedding zieht

Eintritt frei

Filmdauer: 103 Min. / Gespräch max. 45 Min
12.10.2022 18:00 Uhr

Neujahrsempfang der IRGW

Veranstalter:
IRGW
Ort:
Gemeindesaal im IRGW-Gemeindezentrum, Hospitalstraße 36, 70174 Stuttgart
Sonstiges:
Die Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs K.d.ö.R. gibt sich die Ehre, Sie im 30. Jahr des Beginns der jüdischen Zuwanderung anlässlich des Neujahrsfestes zum Neujahrsempfang einzuladen und den Beginn des neuen jüdischen Jahres gemeinsam mit uns feierlich zu begehen!

Anmeldung:
Eine Anmeldung über anmeldung[at]irgw[dot]de ist erforderlich.
13.10.2022 18:30 Uhr

Konzert: Deutschlandtournee des Kammerensembles der Kinder- und Jugend-Aliyah

Ort:
Gemeindesaal der IRGW, 4. OG, Hospitalstraße 36, Stuttgart (U-/S-Bahn Stadtmitte)
Sonstiges:
Die Kinder- und Jugend-Aliyah wurde 1933 in Berlin gegründet, um jüdische Kinder aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Erez Israel zu retten. Heute ist sie das größte jüdische Kinderhilfswerk, das jährlich 22.000 Heranwachsende betreut. Auf Initiative des deutschen Komitees der Kinder- und Jugend-Aliyah wurde vor 25 Jahren ein philharmonisches Orchester gegründet, in dem Heranwachsende aus ca. 25 unterschiedlichen Jugenddörfern miteinander musizieren. Nun kommt bereits zum dreizehnten Mal ein Kammerensemble, als Repräsentant des Orchesters, mit elf jungen Musikern auf Tournee nach Deutschland. Die Klänge sind westlich wie auch orientalisch geprägt und reichen von den frühen Jahren der Staatsgründung bis in das heutige moderne Israel.
23.10.2022 16:00 Uhr

Online-Veranstaltung (auf Russisch): Юрий Векслер «Александр Галич и исход советских евреев»

Ort:
Ссылка на прямую трансляцию в Zoom:

https://us02web.zoom.us/j/89192650303?pwd=Z0M1M3J1Q01wTTMrK1hGU3ljRTBUUT09

Meeting-ID: 891 9265 0303 / Kenncode: 733810
Sonstiges:
Поэт и драматург Александр Галич прожил как будто несколько жизней. Многие годы он был и казалось мог всю жизнь оставаться преуспевающим советским драматургом и киносцена-ристом. Но дар поэта вел Галича к правде в творчестве и привел в итоге к объявленным ан-тисоветскими песням, послужившим поводом для изгнания, а возможно и поводом для его насильственного устранения. Верность своему дару привела Галича и к нарушению советского табу «не писать о евреях»…
Александр Аркадьевич Галич (настоящая фамилия Гинзбург; 19 октября 1918, Екатеринослав — 15 декабря 1977, Париж)
Юрий Векслер, родился в 1946 году в Москве, театральный деятель, журналист и режиссёр.
26.10.2022 12:30 Uhr

Einweihung des Platzes der ehemaligen Synagoge Bad Cannstatt

Veranstalter:
IRGW
Ort:
König-Karl-Straße 45/47, Stuttgart-Bad Cannstatt
27.10.2022 bis 04.12.2022

Veranstaltungsreihe „30 Tage im November – Vom Wert der Menschenrechte“

Veranstalter:
Die AnStifter
Ort:
Stuttgart und Region
Sonstiges:
Mehr Informationen unter https://30tageimnovember.de

27.10.2022 19:00 Uhr

Jahresmitgliederversammlung

Ort:
Gemeindesaal der IRGW, 4. OG, Hospitalstraße 36, Stuttgart. (U-/S-Bahn Stadtmitte)
Sonstiges:
Alle Mitglieder des forum jüdischer bildung und kultur e. V. sind herzlich eingeladen über die Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr sich zu informieren, Anregungen und Kritik einzubringen sowie neue Ideen für das weitere Programm vorzuschlagen. Wir freuen uns auf eine rege Betei-ligung und persönliche Gespräche mit möglichst vielen Teilnehmern.
01.11.2022 bis 15.12.2022

Ausstellung: Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos

Veranstalter:
Stiftung Weltethos
Ort:
Amtsgericht Stuttgart, Hauffstraße 5
Sonstiges:
Die Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ wurde von der Stiftung Weltethos konzipiert und realisiert. Sie möchte einladen, die faszinierende Welt der Religionen besser kennenzulernen und die Bedeutung ihrer ethischen Botschaften in ihrer Relevanz gerade für unsere heutige Gesellschaft besser zu verstehen. Thematische Klammer und Schwerpunkt der Ausstellung ist die „Weltethos-Idee“: die Frage nach gemeinsamen ethischen Werten, Normen und Maßstäben der Religionen und philosophischen Traditionen sowie ihrer Bedeutung für die heutige Zeit – zum ersten Mal 1990 von Hans Küng im Buch „Projekt Weltethos“ vorgelegt, 1993 in der „Erklärung zum Weltethos“ des Parlaments der Weltreligionen konkretisiert und seither in zahlreichen Publikationen entfaltet.

Hinweise:
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 8:00 bis 18:00 Uhr

Anmeldung:
Anmeldung für Schulklassen: Simone Knöll, Amtsgericht Stuttgart
Telefon: 0711 / 921-3421
E-Mail: Knoell[at]AGStuttgart[dot]justiz[dot]bwl[dot]de

Eintritt frei

03.11.2022 18:30 Uhr

Ausstellungseröffnung Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos mit Vortrag und musikalischer Umrahmung

Veranstalter:
Stiftung Weltethos
Ort:
Amtsgericht Stuttgart, Hauffstraße 5
Sonstiges:
Grußwort: Eberhard Stilz, ehemaliger Präsident der Stiftung Weltethos
Vortrag: „Globale Zivilgesellschaft – Rechte, Pflichten und ethische Standards“ Lena Zoller, Bereich Interreligiöses und Gesellschaft, Stiftung Weltethos, Tübingen
Musik: Markus Huber & Victor Rubio Aparici
03.11.2022 19:30 Uhr

Lesung und Gespräch: Dror Mishani „Vertrauen“

Ort:
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Sonstiges:
Moderation: Anat Feinberg

Der international erfolgreiche israelische Autor Dror Mishani „schreibt sich gelassen in die Weltliga der Kriminalliteratur“ (Die Zeit).
In seinem neuen Kriminalroman wird ein Baby vor einem Krankenhaus gefunden, ein Tourist lässt sein Gepäck im Hotelzimmer zurück und verschwindet - in Mishanis Krimi-Serie der vierte Fall für Inspektor Avi Avraham, der sich gleich des rätselhaften Vermisstenfalls annimmt und sogar mit dem Mossad in Konflikt gerät.

Lesung und Gespräch mit dem israelischen Autor.

Eintritt:
12/10/6 €

Kartenvorverkauf ab Oktober online oder in der Buchhandlung im Literaturhaus, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart immer bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
05.11.2022 20:00 Uhr

Konzert: 20 Finger für Felix Mendelssohn Bartholdy

Ort:
Gemeindesaal der IRGW, Hospitalstraße 36
Sonstiges:
Die IRGW, das forum jüdische bildung und kultur e. V. und die Internationale Musikakademie
Nigun e. V. laden zu einem besonderen Konzert ein. Die Karlsruher Pianistin und Professorin
für Klavier an der dortigen Hochschule, Prof. Sontraud Speidel, spielt zusammen mit der jungen Pianistin, Franziska Lee, vierhändig mehrere Ouvertüren von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Eintritt frei, Spende erbeten
06.11.2022 12:30 Uhr

Dokumentarfilm: Endlich Tacheles

Ort:
Atelier am Bollwerk, Hohe Straße 26
Sonstiges:
Yaar ist ein 21-jähriger, fantasievoller, jüdischer Berliner, der davon träumt, Gamedesigner zu werden. Mit dem Judentum verbindet er vor allem Leid und Machtlosigkeit der Juden im Holocaust. Seinem Vater Ilei wirft er vor, am Holocaust zu leiden, den er nicht einmal selbst erlebt hat. Aus Rebellion will Yaar ein Computerspiel entwickeln: „Shoah. Als Gott schlief“. In dem von ihm kreierten Deutschland um 1940 können Juden sich wehren, Nazis menschlich handeln. Yaars Vater ist schockiert. In seinen Studienkollegen Sarah und Marcel findet er Mitstreiter für die Entwicklung des Computerspiels. Seine Oma Rina, eine Überlebende des Holocaust, wird zum Vorbild für die Figur der jungen Jüdin Regina im Spiel. Ihr Gegenspieler, ein SS-Offizier, ist an einen realen Vorfahren Marcels angelehnt. Die drei sind sich einig: Die alten Rollenzuschreibungen von Tätern und Opfern stehen ihnen im Weg, und die Vergangenheit soll endlich vorbei sein! Gemeinsam reisen sie in Rinas Geburtsort Krakau und decken ein furchtbares Familiengeheimnis auf. Aus Spiel wird Ernst. Die drei Freunde realisieren, dass die Ereignisse der Vergangenheit auch mit ihnen zu tun haben – als Enkel der damaligen Opfer und Täter. Eine schmerzhafte Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte beginnt.

Filmdauer: 104 Minuten, Deutsch/Hebräisch/Englisch mit deutschen Untertiteln
Anschließend Filmgespräch

Eintritt:
7,00 €
Vorverkauf: Kino Atelier am Bollwerk,
Telefon 0711 / 669 56 69 oder online auf arthaus-kino.de/services/online-ticketkauf/
07.11.2022 bis 20.11.2022

Jüdische Kulturwochen 2022

Veranstalter:
IRGW
Ort:
Stuttgart
Sonstiges:
Vom 07.-20.11.2022 finden die Jüdischen Kulturwochen statt. Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

07.11.2022 bis 20.11.2022

Ausstellung: 1700 Jahre – Shared History

Ort:
Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, Foyer 3. Obergeschoss
Sonstiges:
Um die facettenreichen Narrative jüdischer Geschichte zu schildern, hat das Leo-Baeck-Institute – New York|Berlin das Projekt „Shared History – 1700 Jahre jüdisches Leben im deutschsprachigen Raum“ ins Leben gerufen. Der Begriff „Shared History“, also gemeinsam geteilte Geschichte, passt hier im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Geschichte von Jüdinnen und Juden war und ist seit Jahrhunderten tief verwoben mit der Geschichte der Mehrheitsbevölkerung in den Regionen und Ländern dieses Raums.

Hinweise:
Öffnungszeiten Rathaus: Montag bis Freitag, 8:00 bis 18:00 Uhr

Eintritt frei
07.11.2022 19:00 Uhr

Eröffnungsveranstaltung: Jüdische Kulturwochen 2022

Ort:
Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, Großer Sitzungssaal
Sonstiges:
Begrüßung Prof. Barbara Traub, Vorstandssprecherin der IRGW
Grußworte
Bürgermeisterin Isabel Fezer, Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Jugend und Bildung
Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland
Staatssekretärin Sandra Boser, Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Eröffnungsvortrag und Gespräch - Rachel Salamander im Gespräch mit Eva-Elisabeth Fischer
Musikalische Umrahmung - Elina Singer, Violoncello; Begleitung: Aryan Dayyani, Piano

Eintritt frei
08.11.2022 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Fortbildung für Lehrkräfte: Die Ausstellung Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos im Unterricht

Veranstalter:
Stiftung Weltethos
Ort:
Zeppelin-Gymnasium, Neckarstraße 149
Sonstiges:
Lehrkräfte lernen verschiedene Möglichkeiten kennen, wie sie mit der Ausstellung im Unterricht arbeiten können (ab Klasse 7).

Referentinnen: Renate Amin und Ursula Kasper, freie Mitarbeiterinnen Stiftung Weltethos, Tübingen

Anmeldung:
Teilnahme nur mit Anmeldung unter willke[at]weltethos[dot]org
08.11.2022 18:00 Uhr

Lesung mit Musik: „Dies Kind soll leben“

Ort:
Schlossstraße 92, Großer Saal
Sonstiges:
Die Aufzeichnungen der Helene Holzman, 1941-1944

Luise Wunderlich, Konzept und Lesung; Valentin Löbens, Gesang; Xinxin Li, Klarinette
Helene Holzman war Malerin, Buchhändlerin und Deutschlehrerin. Gleich nach dem Krieg hat sie aufgeschrieben, was sie in den Jahren zuvor im litauischen Kaunas erlebt hatte: Ihr jüdischer Mann verschwand kurz nach dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht für immer, ihre ältere Tochter Marie wurde von den Nazis verhaftet und später erschossen, weil sie mit verwundeten deutschen Soldaten über den Frieden diskutiert hatte. Helene Holzman will für ihre jüngere Tochter überleben. Doch das genügt ihr nicht. Selbst immer in Lebensgefahr, tritt sie ein in ein Netzwerk von Helfern und Helferinnen, versucht, so viele Bedrohte wie möglich in Sicherheit zu bringen, vor allem Kinder aus dem Getto in Kaunas. Ihre eindrucksvollen Aufzeichnungen berichten immer wieder auch vom Scheitern dieser Anstrengungen, vom Verrat der Kollaborateure an ihren früheren Nachbarn und von den wenigen, denen in Gefahr zu trauen ist.

Hinweis:
Der Veranstaltungsraum ist nicht barrierefrei.

Eintritt frei
08.11.2022 19:00 Uhr

Vortrag: Simon Schocken. Jüdischer Kaufhauspionier – Philanthrop – Gestalter

Ort:
Stadtarchiv, Bellingweg 21
Sonstiges:
Der junge Kaufmann Simon Schocken gründete 1901 in Zwickau den Stammsitz der späteren Schocken-Warenhäuser. Zusammen mit seinem Bruder Salman baute er im Folgenden einen der erfolgreichsten und innovativsten Warenhauskonzerne Deutschlands mit Niederlassungen im ost- und süddeutschen Raum auf. Der aus bescheidenen Verhältnissen stammende jüdische Unternehmer unterstützte zahlreiche Einrichtungen und war Vorsteher der Zwickauer jüdischen Gemeinde.
Simon Schocken war ein begnadeter Praktiker und wird als ein Mensch beschrieben, der für jedes Problem eine Lösung fand. Gemäß seinem humanistischen Credo verfolgte er eine von sozialen Grundsätzen geprägte Personal- und Betriebspolitik. Sein besonderes Interesse galt der Architektur. So trägt die „Schockensiedlung“ im Zwickauer Stadtteil Weißenborn die Handschrift des umtriebigen Unternehmers. Schocken entwarf Pläne für Trauerhallen auf jüdischen Friedhöfen und arbeitete eng mit dem Architekten Erich Mendelsohn zusammen, der für den Schocken-Konzern die Häuser in Nürnberg, Stuttgart und Chemnitz baute.
Nach Simon Schockens unerwartetem Tod übernahm 1929 Bruder Salman die Leitung des Unternehmens. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Familie das Unternehmen von deutschen Banken entrissen. In dem Vortrag wird insbesondere der Einfluss von Simon Schocken auf die Entstehung des Schocken-Warenhauses in Stuttgart im Jahr 1928 beleuchtet.

Dr. Martin Ulmer

Eintritt frei
09.11.2022

Ausstellung: „Wir gingen ins Exil wie entthronte Könige“

Ort:
Schauspiel Stuttgart, Schauspielhaus, Oberer Schloßgarten 6, Oberes Foyer
Sonstiges:
Deutsch-jüdische Theaterkünstler nach 1933 „Wir gingen ins Exil wie entthronte Könige“, schrieb der erfolgreiche Schauspieler und Regisseur Berthold Viertel. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten kam es zur Vertreibung der „nichtarischen“ Künstler aus den deutschen Theatern. Jüdische Schauspielerinnen und Schauspieler wurden verfolgt, in Konzentrationslagern interniert und ermordet (so z. B. Kurt Gerron und Fritz Grünbaum).

Eintritt frei
09.11.2022 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr

Lesung und Gespräch: „Brennnessel Haut“. Eine wahre Geschichte.

Ort:
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33
Sonstiges:
Zum Gedenken am 9. November mit Iris Lemanczyk, Autorin und Journalistin

Wir lassen uns nicht zu Feinden machen! Die Lesung „Brennnessel Haut“ und das Gespräch mit der Autorin und Journalistin Iris Lemanczyk eröffnet die Gedenkveranstaltung am 9. November, die von Schülerinnen und Schülern mitgestaltet wird.
Im Jahr 2022 jährt sich Himmlers „Auschwitz-Erlass“ zum 75. Mal. Mit diesem Erlass wurde der Massenmord an den Sinti und Roma eingeleitet.
„Brennnessel Haut“ erzählt in der Form eines Jugendbuches von der Freundschaft des Sinto Kajetan Reinhardt mit Heiner Geißler, dem späteren Politiker – und von den sich steigernden und bald tödlichen Ausgrenzungsmaßnahmen der Nazis.

Für die Schülerinnen und Schüler gibt es im Anschluss verschiedene Workshops. Zur Lesung sind alle Interessierten willkommen.

Eintritt frei
09.11.2022 18:00 Uhr

Vortrag: „Bücher im Exil“

Ort:
Hybride Veranstaltung

Präsenz: Württembergische Landesbibliothek, Konrad-Adenauer-Straße 10, Saal

Online-Zugang: [[ bitbw.webex.com/meet/wlb | bitbw.webex.com/meet/wlb ]]
Sonstiges:
Lebensspuren ihrer jüdischen Besitzer Prof. Dr. Dr. h. c. Robert Jütte

Buchbesitz spiegelt ein Stück eigener Lebensgeschichte wider, denn nicht nur Buchinhalte stellen eine Geschichte dar, sondern auch deren gedruckte Verkörperungen. Diese Geschichte bezieht die Vorbesitzer mit ein, und zwar immer dann, wenn es sich um schon gelesene Bücher handelt, deren Besitzvermerke die Brücke zu einer anderen Leserbiografie zu schlagen vermögen. Besitzvermerke in den wenigen Bücher, die jüdische Emigranten nach 1933 auf der Flucht mitnehmen konnten, liefern Hinweise darauf, wie es ihnen im Exil ergangen ist. Bücher, ob ganze Bibliotheken oder einzelne Bände, die Emigranten oder Opfern der Shoah gehörten, sind somit „stumme Überlebende“, wie Lucy Dawidowicz es einmal formuliert hat. Sie vermögen bisher unerzählte Geschichten ins Gedächtnis zu rufen.

Eintritt frei
09.11.2022 18:00 Uhr

Gedenken Reichspogromnacht

Ort:
Stuttgarter Synagogenplatz, Hospitalstraße 36
Sonstiges:
Die IRGW gedenkt gemeinsam mit vielen Stuttgarter Bürgerinnen und Bürgern alljährlich am 9. November der Menschheitsverbrechen an den deutschen und europäischen Juden.
Die Novemberpogrome vom 9. November 1938 waren vom nationalsozialistischen Regime organisierte und gelenkte Gewaltmaßnahmen gegen Juden im gesamten Deutschen Reich. Sie bedeuteten den Übergang von Diskriminierung, welche die deutschen Juden ab 1933 zu erleiden hatten, zur systematischen Verfolgung, die knapp drei Jahre später in den Holocaust an den europäischen Juden im Machtbereich der Nationalsozialisten mündete.

Eintritt frei

09.11.2022 18:30 Uhr

Ausstellungseröffnung: „Wir gingen ins Exil wie entthronte Könige“

Ort:
Schauspiel Stuttgart, Oberer Schloßgarten 6, Bühne Schauspielhaus
Sonstiges:
Sonstiges:
Begrüßung Intendant Burkhard C. Kosminski und Prof. Barbara Traub M.A., Vorstandssprecherin der IRGW

Kurzvortrag Stephan Dörschel, Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, über den Schauspieler Fritz Wisten, der vor 1933 im Stuttgarter Theater gespielt hat.

Kurzvortrag Prof. Dr. Anat Feinberg über jüdische Theaterkünstler auf deutschen Bühnen vor 1933

09.11.2022 19:30 Uhr

Lesung und Diskussion: „Ist das ein Mensch?“

Ort:
Schauspielhaus
Sonstiges:
Ein Abend gegen das Vergessen mit Carolin Emcke, Lena Gorelik und Maryam Zaree

Es gibt zwar eine offizielle Erinnerungspolitik, es gibt das mahnende „Nie wieder“ – aber dieses Erinnern kann auch zu einem Ritual werden, wenn konkretes Wissen und Stimmen, welche das, was die Shoah tatsächlich bedeutete, vermitteln könnten, fehlen. Dagegen soll dieser Abend mit Texten von Überlebenden, die das Grauen der Lager erlebt und beschrieben haben, die Vielfalt der Perspektiven aufzeigen. Gelesen werden Texte von Primo Levi, Jean Améry, Ruth Klüger, Charlotte Delbo, Imre Kertesz, Jorge Semprun u.v.a.

Eintritt:
12,00€
Karten können online erworben werden.

10.11.2022 14:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Historisches Symposium: Juden im Krieg

Ort:
Haus der Geschichte, Konrad-Adenauer-Straße 16, Otto-Borst-Saal
Sonstiges:
Die Entwicklung in der Ukraine hat dem Thema "Krieg" auch in Europa eine neue Aktualität gegeben. Ein Anlass, sich im Rahmen des historischen Symposions dem Thema »Juden im Krieg« zu widmen. Viele jüdische Soldaten zogen stolz in den Ersten Weltkrieg, weil sie die Möglichkeit sahen, ihren Patriotismus unter Beweis zu stellen. Im Zweiten Weltkrieg kämpften viele geflohenen Juden auf der Seite der Alliierten, um ihren Beitrag zum Sieg gegen Hitlerdeutschland zu leisten. Im Vorfeld der Gründung des Staates Israel kämpfte die zionistische Untergrundbewegung gegen die britische Mandatsmacht und britische Restriktionen.
Das Symposion geht der Frage nach, welche Positionen das Judentum zum Krieg formuliert. Mit Vorträgen von Rabbiner Dr. h.c. Joel Berger, Prof. Dr. Johannes Becke (Heidelberg), Prof. Dr. Ulrich Sieg (Marburg), und Michael Ingber (Wien).

Eintritt frei

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten: veranstaltungen[at]hdgbw[dot]de
10.11.2022 17:45 Uhr bis 19:30 Uhr

Vortrag und Essen: Einführung in das Judentum durch die Küchentür

Veranstalter:
vhs stuttgart
Ort:
Gemeindezentrum der IRGW, Hospitalstraße 36, Restaurant „Teamim“
Sonstiges:
Jüdische Feste – Speisen an den Feiertagen mit Binah Rosenkranz

Anhand des jüdischen Feiertagskalenders werden jüdische Feste und ihre jeweilige Bedeutung
erläutert und die jeweils typischen Gerichte vorgestellt. Sie können gleichzeitig
gekostet werden.

Hinweise:
Bitte 15 Minuten vor der Veranstaltung vor Ort sein
Bitte gültigen Personalausweis oder Pass mitbringen

Teilnahmegebühr:
29,00 € (inkl. Essen, ohne Getränk)

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist erforderlich bis 3.11. bei vhs stuttgart:
Veranstaltungs-Nr. 222-14971
vhs stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711 / 1873 - 800
E-Mail: info[at]vhs-stuttgart[dot]de
oder direkt online unter der Veranstaltungs- bzw. Kursnummer.
10.11.2022 19:00 Uhr

Film 1945

Ort:
Liszt Institut, Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart, Christophstraße 7




Sonstiges:
„1945“ ist eine Adaption der Kurzgeschichte „Heimkehr“, geschrieben von Gábor T. Szántó, und spielt im Sommer 1945 während der Vorbereitungen zu einer Hochzeit in einem ungarischen Dorf.

Eintritt frei
10.11.2022 19:00 Uhr

Vortrag: Sie wollten nach Eretz Israel!

Ort:
Rathaus Stuttgart, Marktplatz 1, Kleiner Sitzungssaal
Sonstiges:
Bricha heißt auf Hebräisch Flucht. Die Bricha war eine zionistische Organisation, die noch vor Ende des Zweiten Weltkriegs und der Shoah von überlebenden jüdischen Widerstandskämpferinnen und -kämpfern gegründet wurde. Das Ziel: Überlebenden der Shoah eine gut organisierte, begleitete und möglichst erfolgreiche Einwanderung nach Palästina zu ermöglichen. Die britische Mandatsmacht hatte die Immigration drastisch begrenzt.

Dr. Susanne Urban präsentiert den Vortrag „Sie wollten nach Eretz Israel!“ über die Fluchthilfe für Juden 1945 bis 1948. Anhand vieler Einzelschicksale und Erinnerungen wird die Geschichte der Bricha anschaulich vorgestellt und der Mut der Überlebenden illustriert, sich auf den beschwerlichen Weg nach Palästina zu machen, um neu anzufangen und den ersehnten Staat Israel mit aufzubauen.

Eintritt frei
12.11.2022 21:00 Uhr

Jugendveranstaltung: Be yourself – dance party

Ort:
Gemeindesaal der IRGW, Hospitalstraße 36
Sonstiges:
Interessante Programme, Ausflüge, Kooperationen mit anderen Jugendzentren und jede
Menge Spaß – das Jugendzentrum Halev der IRGW erfreut sich wachsender Beliebtheit.
Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Teilnahme an der 19. Jewrovision des Zentralrats
der Juden in Deutschland, dem größten Gesangs- und Tanzwettbewerb Deutschlands
und Europas. Die Gesangs- und Tanzdarbietungen begeisterten Publikum wie Teilnehmerinnen
und Teilnehmer.

Hinweis:
Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Jugendliche.

Teilnahmegebühr:
5,00 € inkl. Freigetränk (Abendkasse)
13.11.2022 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Stadtrundfahrt: Jüdisches Leben in Stuttgart

Ort:
Abfahrt: Stauffenbergplatz (Mahnmal)
Sonstiges:
Mit der Stadtrundfahrt begeben wir uns auf die Spuren jüdischer Geschichte in Stuttgart. Besucht werden historische Stätten, die verbunden sind mit den Lebens- und Leidensgeschichten der Stuttgarter Juden in der Zeit des Nationalsozialismus. Sie zeugen von Verfolgung und Widerstand, von Anpassung und Zivilcourage. Die vierstündige Route führt unter anderem zu einem jüdischen Friedhof, zu Orten, an denen einmal jüdische Einrichtungen standen oder Juden vor 1945 lebten, und an den Ort, an dem die Deportation der württembergischen Juden 1941 begann.
Leitung: Sigrid Brüggemann und Roland Maier

Hinweise:
Männliche Teilnehmer benötigen für den Besuch des jüdischen Friedhofs eine Kopfbedeckung

Teilnahmegebühr:
10,00 € ermäßigt 5,00 €

Anmeldung:
Begrenzte Teilnehmerzahl – Teilnahme nur mit Anmeldung:
Stadtjugendring Stuttgart e. V., Burgenlandstr. 15, 70469 Stuttgart
Telefon: 0711 / 2 37 26-31
E-Mail: marc[dot]fischer[at]sjr-stuttgart[dot]de
13.11.2022 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Literarischer Spaziergang: Gehat hob ich a Hejm - Jüdisches Leben in Stuttgart

Veranstalter:
Dorothea Baltzer
Ort:
Treffpunkt: Pavillon vor dem Königsbau
Sonstiges:
Gehat hob ich a Hejm - Jüdisches Leben in Stuttgart

Der Spaziergang geht den Spuren jüdischen Lebens in Stuttgart nach und richtet den
Fokus auf eher unbekannte Autoren wie Karl Lieblich, Friedrich Wolf, Fred Uhlman oder
Jella Lepman. Die ungewöhnliche Geschichte des Bankiers Joseph Süß Oppenheimer, die
unter dem Titel „Jud Süß“ literarisch verarbeitet wurde, darf natürlich nicht fehlen ...
Mit Unterstützung von Sigrid Brüggemann und Roland Maier.

Führung: Dorothea Baltzer

Dauer ca. 2 Stunden.

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten: 0172 / 6457776

Teilnahmegebühr
12,00 €

13.11.2022 18:00 Uhr

Synagogenkonzert: „Die Himmel erzählen die Ehre G“ttes“

Veranstalter:
IRGW
Ort:
Synagoge der IRGW, Hospitalstraße 36
Sonstiges:
Soul Key Choir (Mafteach Soul), Kantoren aus Israel, anlässlich 70 Jahren Neue Synagoge Stuttgart

Moderation: Dr. Joel Berger

Eintritt:
20,00 € / 18,00 € / 10,00 € (Mitglieder IRGW)
Vorverkauf: Team Jüdische Kulturwochen: Susanne Wetterich Kommunikation, Zeppelinstr. 67, 70193 Stuttgart
Telefonische Anmeldung (ab 26. September): Telefon 0711 505 40 61 (Anrufbeantworter)
E-Mail: kulturwochen[at]irgw[dot]de
14.11.2022 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr

Quartiersführung: Jüdisches Leben im Hospitalviertel

Ort:
Treffpunkt: Hospitalplatz / Ecke Büchsenstraße
Sonstiges:
Jüdisches Leben im Hospitalviertel mit Noémi Berger, Prof. Dr. Roland Müller, Pfarrer Eberhard Schwarz

Männliche Besucher benötigen eine Kopfbedeckung

Anmeldung:
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich: bis 8.11. über das Citykirchenbüro im Hospitalhof,
Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart, Mo 14 bis 17 Uhr, Mi 14 bis 18 Uhr, Fr 9 bis 12 Uhr
Telefon: 0711 / 2068-317
E-Mail: citykirchen-stuttgart[at]elk-wue[dot]de

Unkostenbeitag:
3,00 €

14.11.2022 19:30 Uhr

Lesung und Gespräch: Der Wellenreiter, Der verlorene Sommer von Wladimir Kaminer

Ort:
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4
Sonstiges:
Mit seiner Erzählsammlung „Russendisko“ sowie zahlreichen weiteren Bestsellern avancierte
Wladimir Kaminer zu einem der bekanntesten wie humorvollsten Autoren Deutschlands.
Mit seinen zwei letzten Büchern macht er nun Station im Literaturhaus Stuttgart.

Moderation: Prof. Dr. Anat Feinberg

Eintritt
15,00 € / 10,00 € / 7,50 € | Streamingticket 6,00 €

Tickets nur online unter literaturhaus-stuttgart.de
14.11.2022 20:00 Uhr

Theater: „Wer seine Wurzeln nicht kennt, kennt keinen Halt“

Ort:
Renitenztheater Stuttgart, Büchsenstraße 26
Sonstiges:
Novellen der Leidenschaft zum 80. Todestag von Stefan Zweig von und mit Ernst Konarek und Ernst Kies

Eintritt
19,50 € / 15,50 €
Vorverkauf: Renitenztheater und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen
Telefon: 0711 / 29 70 75
E-Mail: kasse[at]renitenztheater[dot]de
15.11.2022 17:30 Uhr bis 20:30 Uhr

Führung durch die Synagoge mit Binah Rosenkranz

Veranstalter:
vhs Stuttgart
Ort:
Synagoge Stuttgart, Hospitalstraße 36 (Treffpunkt Synagogenvorplatz)
Sonstiges:
Im Innern der Synagoge erschließt sich die Welt des jüdischen Glaubens. Die Bedeutung des Tora-Schreins, der Menora oder des Vorlesepults und anderer Gegenstände wird im Rahmen der Führung erklärt. Daraus ergibt sich der Ablauf eines jüdischen G“ttesdienstes. Darüber hinaus wird auf die bedeutendsten Rituale im jüdischen Lebenslauf und die wichtigsten Feste eingegangen.
Vor der Führung wird das im Gebäude der Synagoge integrierte Restaurant Teamim besucht, das für die Gruppe ein traditionelles koscheres Gericht vorbereitet hat.

Hinweise:
Bitte 15 Minuten vor der Veranstaltung vor Ort sein und gültigen Personalausweis oder Pass mitbringen.
Männliche Teilnehmer bitte mit Kopfbedeckung

Teilnahmegebühr:
29,00 € (inkl. Essen, ohne Getränk)

Anmeldung:
Anmeldung ist erforderlich bei vhs stuttgart:
Veranstaltungs-Nr. 222-14970, Anmeldung bis 8.11.
Vorverkauf: vhs stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711 / 1873 - 800
E-Mail: info[at]vhs-stuttgart[dot]de
oder direkt online unter der Veranstaltungs- bzw. Kursnummer.
15.11.2022 19:00 Uhr

Konzert: Duo Vivo

Ort:
Liszt Institut, Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart, Christophstraße 7
Sonstiges:
Márton Stummer und Judit Nemes-Jeles

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten: uki-s[at]uki-s[dot]de

Eintritt frei
16.11.2022 17:45 Uhr bis 19:30 Uhr

Vortrag und Essen: Einführung in das Judentum durch die Küchentür

Veranstalter:
vhs Stuttgart
Ort:
Gemeindezentrum der IRGW, Hospitalstraße 36, Restaurant „Teamim“
Sonstiges:
Jüdische Feste – Speisen an den Feiertagen mit Binah Rosenkranz

Anhand des jüdischen Feiertagskalenders werden jüdische Feste und ihre jeweilige Bedeutung erläutert und die jeweils typischen Gerichte vorgestellt. Sie können gleichzeitig gekostet werden.

Hinweise:
Bitte 15 Minuten vor der Veranstaltung vor Ort sein.
Bitte gültigen Personalausweis oder Pass mitbringen.

Kosten:
Teilnahmegebühr 29,00 € (inkl. Essen, ohne Getränk)

Anmeldung:
Anmeldung ist bis zum 9.11. erforderlich bei vhs stuttgart:
Veranstaltungs-Nr. 222-14972
vhs stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, 70173 Stuttgart
Telefon: 0711 / 1873 - 800
E-Mail: info[at]vhs-stuttgart[dot]de
oder direkt online unter der Veranstaltungs- bzw. Kursnummer.
16.11.2022 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr

Einführung in den vhs Online Selbstlernkurs: Jüdisches Leben in Deutschland

Veranstalter:
vhs Stuttgart
Ort:
Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28
Sonstiges:
Jüdisches Leben in Deutschland: Vergangenheit und Gegenwart mit Michael Doufrain

Kurs-Nr. 222-14976

Teilnahme gebührenfrei
16.11.2022 19:00 Uhr bis 20:30 Uhr

Vortrag: Bukowina, Podolien, Wolhynien

Ort:
Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33 70174 Stuttgart
Sonstiges:
Schauplätze jüdischer Geschichte und Kultur zwischen Rumänien und Weißrussland

Seit den Zeiten des Polnisch-Litauischen Commonwealth gehörten die im Titel genannten Provinzen zu denen, die in besonderer Weise von jüdischem Leben und von jüdischer Kultur geprägt worden sind. Sie waren Schauplätze der Blütezeiten jüdischen religiösen und kulturellen Lebens ebenso wie der ersten jüdischen Leidenszeiten im Osten Europas, die mit den Massakern unter Bohdan Khmel’nitzkyj ihren Anfang nahmen. Hier stand die Wiege des osteuropäischen Chassidismus ebenso wie der ostjüdischen Aufklärung und des politischen Messianismus, der nicht allein die jüdische Geschichte bis heute nachhaltig beeinflusst hat.

Referent: Prof. em. Dr. Stefan

Eintritt
7,00 € / 5,00 €
Vorverkauf: Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr.33, 70174 Stuttgart
Mo bis Fr 8 bis 19 Uhr am Empfang
Telefon 0711 - 20 68-150
E-Mail: info[at]hospitalhof[dot]de
17.11.2022 18:00 Uhr

Lesung mit Musik: Edgar Hilsenrath: Jossel Wassermanns Heimkehr

Ort:
Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg, Schlossstraße 92, Großer Saal
Sonstiges:
Rudolf Guckelsberger, Sprecher
Frank Eisele, Akkordeon

Der Veranstaltungsraum ist nicht barrierefrei.

Eintritt frei
17.11.2022 18:30 Uhr

Podiumsdiskussion: Sichtbar gläubig – Ein Gespräch über Werte und Kommunikation

Veranstalter:
Stiftung Weltethos
Ort:
Amtsgericht Stuttgart, Hauffstraße 5
Sonstiges:
In dem Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Judentum, Sikh- und Bahá’í-Religion im Rahmen der Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ werden aus verschiedenen religiösen Perspektiven die Sichtbarkeit von Religion und Religiosität beleuchtet, es wird darüber gesprochen, welche Werte heute tragen und was das Besondere an der digitalen religiösen Kommunikation ist.
Ganz bewusst kommen hier auch Religionen zur Sprache, die sonst weniger repräsentiert und sichtbar sind.

In der Diskussion sprechen Clara Schwanzer, Studentin, Gesundheits- und Krankenpflegerin und Mitglied der Bahá’í-Gemeinde in Mainz, Khushwant Singh, Gründer des Rates der Sikh-Religion und ehemaliger Vorsitzender des Rates der Religionen in Frankfurt sowie Levi Israel Ufferfilge, Judaist, Lehrer und Rabbineranwärter in Berlin und Münster. Die Moderation übernimmt Dr. Theresa Beilschmidt.

Herzliche Einladung an alle, sich an der anschließenden Fishbowl-Diskussion zu beteiligen!

Eintritt frei
17.11.2022 19:00 Uhr

Vortrag und Live-Cooking: Die koschere osteuropäische Küche

Ort:
Liszt Institut, Ungarisches Kulturzentrum Stuttgart, Christophstraße 7
Sonstiges:
Präsentation mit Live-Cooking mit einem einführenden Vortrag von Noémi Berger
Kostprobe mit dem Küchenchef Álmos Ihász (Vereinte Ungarische Jüdische Religionsgemeinde)

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten: uki-s@uki-s.de.

Eintritt frei
17.11.2022 19:00 Uhr

Klezmerkonzert: Epstein’s Klezmer-Tov

Veranstalter:
IRGW
Ort:
Gemeindesaal der IRGW, Hospitalstraße 36
Sonstiges:
Bitte bringen Sie einen gültigen Personalausweis oder Pass mit.

Anmeldung
Vorverkauf: Team Jüdische Kulturwochen, Susanne Wetterich Kommunikation, Zeppelinstr. 67,
70193 Stuttgart
E-Mail: kulturwochen[at]irgw[dot]de
Telefonische Anmeldung: Telefon 0711 / 505 40 61 (Anrufbeantworter)

Eintritt
8,00 € / 6,00 €


20.11.2022 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr

Matinee: Jüdischer Alltag – Jüdischer Festtag mit Rabbiner Dr. h. c. Joel Berger

Ort:
Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlplatz 28, Bäuerle-Saal
Sonstiges:
Was ist eine „Chuzpe“, eine „Challeh“ oder ein „Goj“? Was unterscheidet ein Geschäft von einer „Mezie“? Der beliebteste und häufigste Hauptdarsteller, der „Rabbi“, die typische „jiddische Mamme“, der streng orthodoxe Jude gewähren an diesem Sonntagvormittag Einblicke in „jüdische Seelen“, in deren Eigenarten und Marotten und regen mit manch trauriger Pointe zum Nachdenken an.

Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich bei vhs stuttgart, Veranstaltungs-/Kurs-Nr. 222-14968 oder direkt online unter der Veranstaltungs- bzw. Kursnummer.

Telefon: 0711 / 1873 - 800
E-Mail: info@vhs-stuttgart.de

Eintritt 12,00 €


20.11.2022 11:00 Uhr

Literarischer Spaziergang: Joseph Süß Oppenheimer – Jude, Justizopfer und schillernde Romanfigur

Veranstalter:
Hahn, Kusiek & Laing Literaturspaziergänge
Ort:
Treffpunkt: Schillerplatz, Schillerdenkmal
Sonstiges:
Führung: Birger Laing | Sprecher: Rudolf Guckelsberger

Anmeldung
Eine Anmeldung ist erforderlich bei: Literaturspaziergänge, Mainzer Str. 42, 71672 Marbach am Neckar.

Teilnahmegebühr 16,00 €

20.11.2022 15:00 Uhr

Konzert: Gewinner des Karl-Adler-Jugend-Musikwettbewerbs präsentieren sich

Veranstalter:
IRGW
Ort:
Gemeindesaal der IRGW, Hospitalstraße 36
Sonstiges:
Die Gewinner des Karl-Adler-Jugend-Musikwettbewerbs der IRGW präsentieren sich.

Eintritt frei
24.11.2022 19:00 Uhr

Online-Vortrag/ Wege zur Thora: Rabbiner Jehoschua Ahrens „Menschenrechte und Judentum“

Ort:
Zoom-Direktlink:

https://us02web.zoom.us/j/86535299027?pwd=SHlwlxmiNNq6gyz4TAu9DO7IoDhe8p.1

Meeting-ID: 865 3529 9027/ Kenncode: 505646
Sonstiges:
Menschenrechte sind ein integraler Bestandteil der jüdischen Tradition. Jeder Mensch wurde im Ebenbild Gottes erschaffen und genießt daher seine eigene, unschätzbare Würde. Andererseits definieren sich die Menschenrechte nicht vom Menschen, sondern von Gott her und alle Menschen - die letztlich eine große Familie bilden - haben auch Verpflichtungen gegenüber Gott und den Mitmenschen. Nur so kann ein gerechtes Miteinander garantiert werden.

Dieser Vortrag führt in die wichtigsten Quellen aus Tora und rabbinischer Literatur ein.
Jehoschua Ahrens, Jg. 1978, seit 2017 Gemeinderabbiner in Darmstadt, Beauftr. für Interreligiösen Dialog des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen. Für sein Engagement im jüdisch-katholischen Dialog verlieh ihm Papst Franziskus 2017 die Päpstliche Medaille.
29.11.2022 19:30 Uhr

Lesung und Gespräch: Anat Feinberg „Die Villa in Berlin. Eine jüdische Familiengeschichte 1924-1934“

Ort:
Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart
Sonstiges:
Anat Feinberg liest aus ihrem neuen Buch, das im Wallstein Verlag erscheinen wird. Erzählt wird die Geschichte ihrer Familie, deren Villa in Berlin in den 1920er Jahren ein gesellschaftlicher Treffpunkt ostjüdischer und zionistischer Kreise war.

Lesung und Gespräch. Eintritt: 12/10/6 €. Kartenvorverkauf ab Oktober online auf www.literaturhaus-stuttgart.de oder in der Buchhandlung im Literaturhaus, Breitscheidstraße 4, 70174 Stuttgart immer bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
03.12.2022 19:00 Uhr bis 04.12.2022 03:00 Uhr

Festival: Youth against Antisemitism

Ort:
Komma Esslingen
Sonstiges:
Im Rahmen des Festivals wird Tilman Tarach sein Buch „Teuflische Allmacht. Über die verleugneten christlichen Wurzeln des modernen Antisemitismus und Antizionismus” vorstellen. In seinem Buch, mit einem Geleitwort von Anetta Kahane, setzt sich Tilman Tarach mit einem traditionellenchristlichen Judenhass und mit der Verbindung zum modernen eliminatorischen Antisemitismus auseinander.

Bei „Youth Against Antisemitism“ verbinden wir politische Bildung und Popkultur miteinander. In Zentrum der Vorträge stehen unterschiedliche Erscheinungsformen von Antisemitismus, die ein gesamtgesellschaftliches Problem darstellen, unabhängig von politischen Orientierungen wie links, konservativ, rechts und Religion. Nach dem Konzert wird es ein Musikprogramm geben, israelischen Wein und Hummus.
20.12.2022

THE BÄSCHT CHANUKKA-Party in THE LÄND

Veranstalter:
IRGW
Ort:
IRGW, Hospitalstraße 36, Stuttgart
Sonstiges:
Nach dem Entzünden des dritten Chanukka-Lichtes steigt die Chanukka-Party in den Räumlichkeiten der IRGW in Stuttgart.
04.02.2023 bis 12.02.2023

Trialogreise

Ort:
Jerusalem, Bethlehem, Jordantal, Golan, Haifa, Tel Aviv
Sonstiges:
Diese Reise steht unter dem Motto des Trialoges und es werden Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion daran teilnehmen.

Anmeldung:
Anmeldung bitte senden an: kurt[at]gfd-bw[dot]org

Anmeldeschluß: 25.10.2022

Anmeldeformular: Anmeldung Trialogreise Israel

Flyer zum Download: Trialogreise Programm