Veranstaltungen

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03.06.2024 19:00 Uhr

Antisemitismus gegen Israel

Ort:
Hospitalhof
Sonstiges:
Buchvorstellung und Podiumsgespräch
Was ist Kritik an Israel, was ist Antisemitismus gegen Israel? Diese Frage ist politisch wie wissenschaftlich hoch umstritten. Was sind die Muster des modernen Antisemitismus und seine unterschiedlichen Ausprägungen und Selbstbilder – Antisemitismus von links, islamistische und postnazistischer Antisemitismus, antirassistische Identitätspolitik , Christen wider und für Israel sowie die neue Rechte? Klaus Holz versucht, ein wenig Klarheit in diese verzwickte Problemlage zu bringen.

Buchhinweis:
Klaus Holz / Thomas Haury, Antisemitismus gegen Israel, Hamburger Edition, 2021
Klaus Holz, Was ist Antisemitismus?, Wallstein Verlag 2024

MIT: Klaus Holz ist Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland und leitet das Verbundprojekt «Christliche Signaturen des zeitgenössischen Antisemitismus». Er war u. a. im Vorstand des Bundesausschuss politische Bildung, Kuratoriumsvorsitzender des Villigster Forschungsforums zu Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus e. V und ist Mitglied im Unabhängigen Expertenkreis Antisemitismus der Bundesregierung. MODERATION: Felix Steinbrenner, Landeszentrale für polit. Bildung Baden Württemberg; Monika Renninger, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

KOOPERATION: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Projektstelle für die Themen Rassismus und Antisemitismus in der Fach- und Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen der Ev. Landeskirche in Württemberg, Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

Kostenbeitrag entfällt

Für diese Veranstaltung bitten wir um Reservierung.

06.06.2024 19:00 Uhr

Furchtlos und freudig Rabbiner werden

Ort:
Hospitalhof
Sonstiges:
Levi Israel Ufferfilge ist gerade am Zacharias Frankel College zum Rabbiner ordiniert worden – in einer Zeit voller Herausforderungen für die jüdische Gemeinschaft, den interreligiösen Dialog und unsere Gesellschaft. Was wird mit Blick darauf von angehenden Rabbiner:innen erwartet? Wie werden sie im Rabbinatsstudium auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet? Und wie möchte Rabbiner Ufferfilge gemäß seiner traditionellen, aber zugleich zeitgemäßen Masorti-Strömung Religiosität im 21. Jahrhundert leben und fördern?

Buchhinweis:
Levi Israel Ufferfilge, Nicht ohne meine Kippa!, Tropen-Verlag, 2021

MIT: Levi Israel Ufferfilge, Rabbiner und Religionspädagoge, Münster; im Gespräch mit Pfarrerin Monika Renninger

KOOPERATION: forum jüdische bildung und kultur e. V., Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

Kostenbeitrag: 7,00 € / 5,00 €

Kontakt: info@hospitalhof.de, Tel. 0711 / 2068-150

Für diese Veranstaltung bitten wir um Ihre Reservierung.
16.06.2024 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Führungen im Jüdischen Museum Emmendingen und in der Synagoge Ohel Schalom

Ort:
Emmendingen
Sonstiges:
Bei der Reihe »Im Gedenken unterwegs« erinnern wir an die Opfer des Nationalsozialismus und besuchen dazu verschiedene Orte in Baden-Württemberg.

Das Jüdische Museum Emmendingen versteht sich als Ort des Erinnerns, Gedenkens, Lernens und der Begegnung mit jüdischem Leben in der heutigen Zeit. Ganz in diesem Sinne besuchen wir bei dieser Exkursion sowohl das Jüdische Museum selbst als auch die Synagoge Ohel Schalom. Zusammen machen die beiden Orte Vergangenheit und Gegenwart jüdischen Lebens in Emmendingen für uns sicht- und erfahrbar – vom Alltagsleben seit 1716, über Verfolgung und Vernichtung im Nationalsozialismus bis hin zum lebendigen Gemeindeleben im Zentrum der Stadt heute.

An beiden Orten erhalten wir eine Führung und haben die Möglichkeit zum Austausch mit den beiden Referentinnen und Mitgliedern des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e. V.

Hinweise und Sicherheitsbestimmungen:
Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Exkursion ist die Einwilligung in eine Sicherheitsüberprüfung, wie sie für den Besuch jüdischer Einrichtungen aktuell leider nötig ist. Dazu erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung eine Mail mit der Bitte, die darin enthaltene Einwilligungserklärung zu unterschreiben und sie zusammen mit einer Kopie Ihres Personalausweises zurück zu mailen. Die Angaben werden vor der Exkursion polizeilich geprüft. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die Anreise erfolgt in Eigenregie und auf eigene Kosten. Das Jüdische Museum und die Synagoge sind mit ÖPNV gut erreichbar; Parkmöglichkeiten gibt es in den umliegenden Parkhäusern.
Bitte finden Sie sich 15 Minuten vor Beginn vor Ort ein.

Das Museum liegt in einem historischen Fachwerkhaus und ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Der Zugang zur Synagoge ist größtenteils barrierefrei. Vom Museum zur Synagoge sind es zu Fuß ungefähr fünf Minuten. Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Unterstützungsbedarf haben.

MIT: Monika Rachel Raija Miklis, M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin des Jüdischen Museums Emmendingen und Beauftragte für Synagogenführungen der Jüdischen Gemeinde Emmendingen; Carola Grasse, Dipl.-Pädagogin, Vorsitzende des Vereins für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen e. V., wissenschaftliche Mitarbeiterin Pädagogik und Kultur im Jüdischen Museum Emmendingen

KOOPERATION: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg; Referentin für die Themen Rassismus und Antisemitismus, Fach- und Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen, Ev. Landeskirche in Württemberg; Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

Kostenbeitrag entfällt

Kontakt: info@hospitalhof.de, Tel. 0711 / 2068-150

Anmeldung: Landeszentrale für politische Bildung bis 15.05.24